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www.schwertschmiede.ch von Volker Hollmann |
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Herzlich willkommen auf unserer Homepage Unsere gesamte Zivilisation ist auf dem Werkstoff Stahl aufgebaut. Heutzutage wird Stahl mit modernsten Mitteln, in unglaublichen Mengen, produziert und eingesetzt. Stahl ist ein Produkt aus Eisenerzen und muss mit hohem Energieaufwand hergestellt werden. Wie Plastik oder Aluminium kommt der Stahl nicht „fix-fertig“ in der Natur vor. Erst vor etwa 100 Jahren wurden unsere alten Stahlherstellungsmethoden, welche in Europa 2700 Jahre lang praktiziert wurde, restlos vom Industriestahl abgelöst. Auf dieser Homepage werden die alten Stahlherstellungsverfahren erklärt, welche vor der industriellen Stahlherstellung praktiziert wurden. Unsere Vorfahren mussten mühsam, mit Holzkohle und Eisenerzen, in einem gemauerten Schacht (Rennfeuer), ihren Stahl herstellen. Durch mehrfaches Falten und feuerverschweissen musste dieser Rohstahl anschliessend gereinigt und aufbereitet werden. Dieses „alte“, traditionelle Herstellungsverfahren wird heute nur noch von den berühmten japanischen Schwertschmieden professionell ausgeübt. |

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Rohstahl, Luppe, Japan: Tamahagane Dieser Rohstahl setzt sich im Schacht unter der Düse ab. Sämtliche traditionellen Schmiedetechniken müssen mit einer solchen Luppe beginnen. Die Kunst beginnt mit diesem Rohstahl und endet mit der fertigen, gehärteten Klinge, von guter Stahlqualität. |
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Düse im Schacht |
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Schacht |
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Antike Darstellung eines japanisches „Rennfeuers“ |
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Luft |
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Zweck dieser Homepage Mit dieser Homepage versuche ich die europäische Schmiedetradition (ca. 800 v. Ch.— 1900 n. Ch.), Richtig zu stellen. Da alle an diesem Damaszenerstahlskandal beteiligt sind, die Institutionen, „Experten“, Autoren, Schmiede, Zeitschriften und Sammler, ist es schwierig für einen Einzelnen, diese Wand der Ignoranz zu durchbrechen. Die einzige Möglichkeit ist die Aufklärung der Öffentlichkeit, um diesen krankhaften „Überkonfidenz – Effekt“, der bei uns herrscht zu bekämpfen. Mit allem Nachdruck muss ich darauf aufmerksam machen, dass die einzigen wirklichen Experten im Bereich der historischen Stahlherstellung aus Eisenerzen die Japaner sind. Wie Sie auf dieser Homepage sehen können, bin ich einer der wenigen wirklich qualifizierten Europäer in diesem Fachbereich, der auch Jahrzehnte lange Erfahrung der Stahlherstellung aus Eisenerzen besitzt.
Im Gegensatz zum Laien kann ich die Situation und Aussagen beurteilen. Meine Erfahrung ist eindeutig, was in diesem Fachbereich seit vielen Jahren praktiziert wird, ist eine absolute Schweinerei. Auf dieser Homepage finden Sie genug Fakten, um auch als Laie die Märchen von der Wahrheit unterscheiden zu können.
Einfache Regel Es gibt keinen Zusammenhang zwischen modernem Industriestahl und den historischen Schmiedekünsten aus Eisenerze. Fallen Sie nicht mehr auf den alten Trick herein, von Eisenerzen und Rennfeuern zu reden und dann einfachen Industriestahl zu präsentieren. Solche Leute sind zu meiden, weil sie lügen und täuschen um ihr geringes Können als hohe Kunst zu präsentieren. Dadurch wird jeglicher Fortschritt verhindert und Sie werden gezwungen auf deren niederen Niveau weiterzumachen. Moderner Industriestahl hat nichts mit Altertum zu tun, gar nichts.
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Traditionelles schmieden in Europa heute Bisher hat man die europäischen, traditionellen Schmiedekünste mit modernem Industriestahl, dem Damaszenerstahl abgehandelt. Die vor- industrielle Stahlherstellungsverfahren wurde mit Industriestahl praktiziert. Dass keine einzige unserer mittelalterliche Klingen aus harten und weichen Schichten besteht, sondern den Stahl und eine Härtelinie wie japanische Schwerter besitzen, gilt heute als „neueste Erkenntnisse“. Diese „neusten Erkenntnisse“ habe ich bereits 1997, in der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) veröffentlicht und versuche seither die Fachleute von der Realität zu überzeugen.
Erst 2009/2010 gelang mir der Durchbruch in der Fachwelt auf „messerforum.net“, verursacht durch die Veröffentlichungen auf dieser Homepage. Herr Stefan Mäder hat sogar, 1999, im Rahmen seiner Doktorarbeit, europäische Artefakte von japanischen Schwertpolierern, polieren lassen. Vor über zehn Jahren haben japanische Experten ausgesagt, dass europäische Schwerter den identischen Stahl aufweisen, wie japanische Schwerter. Kein Damaszenerstahl. Es gibt einzelne Personen, die seit über einem Jahrzehnt, auf realistischer Basis, forschen. Dass jetzt die Selben als Entdecker, und „Experten“ veröffentlicht werden, die seit Jahrzehnten diesen Damaszenerstahlskandal verschuldet und das „neue Wissen“ verhindert haben, ist ein grosses Problem. Für eine realistische Beurteilung der Situation, sollten Sie auf „messerforum.net“ die Diskussion „schwertschmiede.ch“ lesen.
Fachliche Missstände Die alten Schmiedekünste und besonders das Schwertschmieden, gilt als „edles“ Handwerk und besitzt besonders für die männlichen Bevölkerung eine grosse Anziehungskraft. Dabei geht es weniger um fachliches Wissen, sondern viel mehr um Selbstverwirklichung und Selbstpräsentation. In über achtzig Prozent aller Kontakte die ich hatte, ging es darum, dass jemand selbst schmieden und dieses Handwerk ausüben will. Wissenschaftliche Anfragen sind sehr,sehr selten. Aus diesem Druck der Selbstverwirklichung in einem „edlen“ Fachbereich, entstand vor dreissig Jahren das Damaszenerstahlmärchen. Man versucht mit fertigem, modernem Industriestahl unsere vor– industrielle Stahlherstellung nachzuvollziehen. Das ist offensichtlicher Blödsinn aber auf diesem niederen, geistigen Niveau wird dieser Fachbereich seit vielen Jahren abgehandelt. Alleine in der kleinen Schweiz haben wir weit über hundert Personen, welche fertigen, modernen Industriestahl feuerverschweissen können, es ist sehr einfach. Dass das Feuerverschweissen von Industriestählen weder im Herstellungsablauf, Aussehen, noch in den Eigenschaften etwas mit historischer Stahlherstellung zu tun hat, interessiert niemanden. Mein Spruch war immer:“ willst du wichtig tun, hast aber nichts in der Birne, willkommen beim Damaszenerstahl“. Der Massstab müssen die japanischen Experten sein, die Europäer belügen Sie. Wichtig ist nicht, was Europäer von sich publizieren lassen, sondern die Beurteilung japanischer Experten.
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Die historischen Stähle 800 v. Ch. - 1900 n. Ch., Europa Eine einfache Technik, darin liegt die Kunst Die Technik, zur Herstellung von Stahl aus Eisenerzen ist ein einfacher Prozess und wurde von unseren Vorfahren 2700 Jahre lang praktiziert. In einem Schacht (Europa=Rennfeuer, Japan= Tatraofen) wird Holzkohle und Eisenerze unter starker Luftzufuhr, niedergebrannt. Es bleibt ein verunreinigter „Kuchen“ aus Rohstahl im Schacht zurück. In Europa nennt man diesen Rohstahl Luppe, in Japan bezeichnet man ihn als Tamahagane. Die Kunst besteht darin, aus diesem rohen, ungleichmässigen Rohstahl, ein brauchbares Produkt mit hoher Stahlqualität herzustellen. Durch schmieden, falten und feuerverschweissen wird der Stahl hergestellt und gereinigt.
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Der Überkonfidenz—Effekt Durch die Selbstsucht der Beteiligten ist eine Situation entstanden, welche man als „Überkonfidenz – Effekt“ bezeichnet. Man überschätzt sich und brüstet sich mit angeblichen Kompetenzen, die nicht vorhanden sind. Grosse Klappe, kleines Hirn. Die Beteiligten und Verantwortlichen haben sich als Experten der historischen Stahlherstellung aus Eisenerzen präsentiert, ohne sie zu beherrschen. Man redet nur von Eisenerzen und Rennfeuer, das Handwerk wird aber immer mit fertigem Industriestahl demonstriert. (Siehe Damaszenerstahlbücher und Zeitschriften) Die wirklichen Experten der historischen Stahlherstellung aus Eisenerzen, die japanischen Schwertschmiede, lachen sich seit Jahrzehnten über unsere Damaszenerstahlloby kaputt. Die Leute, welche hier als Experten mit ihren Industriestählen auftreten, sind für die japanischen Experten absolute Witzfiguren. Ein gutes Beispiel ist auch der Besuch eines japanischen Experten in der verantwortlichen, schweizerischen Abteilung für historische Metalle der EMPA. (Eidgenössische Prüfungs- und Forschungsanstalt) Die Leiterin dieser Abteilung wollte dem japanischen Experten das Buch ihrer Doktorarbeit über historische, europäische Stähle als Gastgeschenk überreichen. Er hat abgelehnt, wollte es nicht haben. Der Wissenstand ist bei uns gering, was hier einen Doktortitel wert ist, ist für die japanischen Experten absolut uninteressant, die Kinderspielecke. Da sind Millionen von Steuergeldern geflossen, ich würde diese Institution nicht einmal nach einem Kochrezept fragen. Ein weiteres Beispiel für die fachliche Inkompetenz sind die vielen Berichte der Damaszenerstahlschmiede. Erst wird hochwissenschaftlich von Eisenerzen und Rennfeuern erzählt, von mittelalterlichen Waffen und Schmiedetechniken, dann präsentiert man seine Werke aus einfachem, fertigem Industriestahl. Diesen Widerspruch in den Publikationen gibt es schon seit über dreissig Jahren, man redet nur von der Wahrheit, beherrschen tut man sie nicht. Eines der vielen Beispiele wie man bewusst die Wahrheit umgeht, können Sie hier lesen. Erst 2009/2010 habe ich mit dieser Homepage erreicht, dass man den korrekten, historischen Herstellungsablauf aus Eisenerzen von fertigem Industriestahl unterscheidet. Seither ist der „Überkonfidenz—Effekt“ wieder in voller Blüte. Die Hauptverantwortlichen für das Schmieden von Industriestählen, als historische Schmiedekunst, haben sich sofort wieder als Experten für Eisenerze präsentiert. Jeder konnte aber sehen, dass sie noch nie etwas brauchbares aus Eisenerzen hergestellt haben. Seit meiner Richtigstellung der traditionellen Schmiedekünste 2009/2010, ist das Betreiben von Rennfeuern der grosse Renner. Wieder veröffentlichen sich Personen mit ihren Rennfeuern, ohne jemals einen brauchbaren Stahl hergestellt zu haben. Eine brauchbare Klinge, hergestellt aus Eisenerzen, kann man schon gar nicht vorweisen. Auf jede mögliche Weise wird versucht angebliche Kompetenzen vorzuweisen, die in Wirklichkeit nicht vorhanden sind. In den vielen Jahren habe ich noch nie uneigennütziges, fachliches Interesse erlebt. Erschreckend ist die fachliche Verantwortungslosigkeit der Beteiligten, nicht das Wissen steht im Vordergrund sondern die Propaganda. Durch den „Überkonfidenz—Effekt“ wird zur Zeit vorhandenes Wissen und wissenschaftliche Fortschritte verhindert. Während sich die Einen immer noch mit ihrem Industriestahl als traditionelle Schwertschmiede präsentieren, versuchen Andere sich und ihre ersten Experimente mit Eisenerzen als Meisterleistungen von erfahrenen Schmiede darzustellen. Dass der Stahl von antiken, europäische und japanische Blankwaffen identische Eigenschaften haben, ist auch in der Fachwelt schon lange bekannt. (durch Herrn Mäder und mich) Nur konnte und wollte niemand die Zusammenhänge verstehen. Dieter Kraft, zum Beispiel, hat 2006 dieses Wissen verwendet und sich mit polierten europäischen Artefakten im Fernsehen (Terra X) präsentiert und erstaunt feststellt, dass diese im Stahl und Härtelinie identisch mit japanischen Klingen sind. Noch vier Jahre später dementiert er in „messerforum.net“. (schwertschmiede.ch), in voller Überzeugung, sämtliche korrekten Zusammenhänge. Obwohl jeder nachlesen kann, dass man 2010 noch keine Ahnung von den fachlichen Zusammenhänge hat, entsteht in der Öffentlichkeit ein völlig falsches Bild der Kompetenzen. Weder Wissen noch Leistung steht im Vordergrund, nur die Propaganda. Deswegen stehen die Selben wieder in den vordersten Reihen, welche diesen wissenschaftlichen Notstand verursacht haben und immer wieder mit den Fakten konfrontiert wurden aber nichts begriffen hatten. Durch die Vortäuschung von Kompetenzen wird die europäische, historische Schmiedkunst bewusst missbraucht. |